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Strom aus der Luft – oder: Mein Handy hat Hunger

16. Januar 2009

Ich habe praktisch nichts Wichtiges in München vergessen, wie ich mich nach Hamburg aufgemacht habe – außer dem Ladegerät für mein Handy. Mein neues Handy (ein ganz simples Nokia 6300) hat zwar eine ziemlich lange Laufzeit, wenn ich aber ab und an mit meiner Liebsten telefoniere, zehrt das schon ganz schön am Akku. Bis morgen wird es wohl noch durchhalten (vor allem mit einer Rufumleitung auf den Hotelapparat), aber es das es bis Sonntag schafft, glaube ich nicht.

Natürlich haben meine Kollegen auch Handys – aber keine Nokia oder welche mit anderen Steckern. Super.

Dabei kann es doch so einfach gehen! Heise.de hat darüber berichtet, dass auf der CES endlich der Trend zur Aufladung per Induktion (wie bei der elektrischen Zahnbürste) geht. Und bei PimpMySales lese ich jetzt auch, dass es sogar schon Prototypen von “WirelessStrom” über größere Entfernungen gibt.

Das wäre doch was! Sogar von “Standard” wird da gesprochen.

Aber bevor es sowas gibt, muss ich mir wohl aus Verzweiflung ein iPhone kaufen, damit ich eine gute Chance haben, jemanden zu finden, der mir seine Ladegerät leihen kann. :-(

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SCO mit Reorganisationplan, der den Namen wohl eher nicht verdient

13. Januar 2009

Heise.de nennt die Auseinandersetzung von SCO (die man wohl noch pauschal als “Softwareanbieter” bezeichnen könnte) treffend “Die unendliche Geschichte”. Doch selbst Michael Ende wäre wohl nicht auf die Idee gekommen, einen Roman mit solchen Wirrungen und solch “interessanten” Charakteren zu schreiben, wie es hier in der Realität der Fall ist.

Zusammengefasst könnte man das wohl so: SCO verklagt IBM, weil man angeblich Quellcode aus SCO Unix in Linux überführt hätte. Ein Beweis kann nicht erbracht werden. Rechte für Unix liegen gar nicht eindeutig bei SCO, weshalb ein Verfahren gegen Novell verloren wird. SCO geht ob des zu zahlen Schadenersatz insolvent (Chapter 11) und will sich jetzt reorganisieren, um weiter seine “Urheberrechte” einzuklagen – das Softwaregeschäft will man im Rahmen der Reorganisation verkaufen. Plan B, falls sich kein Käufer findet, ist eine Anwendung, womit die eigene Software auch endlich wieder auf modernen Maschinen läuft (wohl via VMware) und zwei Applikationen für das iPhone.

Diesen “Plan” soll nun ein Richter absegnen. Wenn dieser das nicht tut, muss das Unternehmen aufgelöst werden. Ganz abgesehen davon, dass der “Plan” mit zweiwöchiger verspätet eingereicht wurde.

Also, wenn es nach mir geht: Bye, bye SCO…

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