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Archiv für die Kategorie ‘Reisen’

Hotelzimmer in München (22.12. – 26.12.09) abzugeben

21. Dezember 2009

Wie gesagt: bei uns hat Besuch abgesagt. Darum ist auch ein Hotelzimmer über, das wir sehr günstig aber verbindlich gebucht haben.

Bei Interesse einfach kurz Bescheid geben!

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United Airlines macht Gitarren kaputt?!

10. August 2009

Ich habe mit United Airlines bisher nur gute Erfahrungen gemacht – wobei das auch alles schon etwas her ist. Jedoch scheint es Musikinstrumenten auf United-Flügen nicht immer gut zugehen. So zerbrach die Gitarre von Dave Carroll, wohl weil Mitarbeiter beim Verladen nicht aufpassten.

Der Sänger bat bei der Airline um Entschädigung für die Gitarre – die Antwort lautet jedoch wiederholt nein. Carroll komponiert aus der Geschichte den Song “United breaks Guitars”. Zwar hat United Airlines wohl mittlerweile eingelegt und will den Schaden übernehmen, Carroll hat jedoch abgelehnt und vorgeschlagen, das Geld lieber zu spenden.

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Bahn-Sparpreis: Finger weg!

16. Juli 2009

Ich bin mal wieder auf die Werbung der Deutschen Bahn reingefallen. Dabei gehört doch zu meinen goldenen Regeln nicht nur “Bagel des Monats bei Coffee Fellows = Bäh!” auch “Sonderpreise der Deutschen Bahn = Reinfall”. Mist.

Aber was war passiert? Ich habe einfach weil es das günstigste Angebot war, einen Sparpreis 1. Klasse gebucht. Für Köln nach München. Problem: Meine Reisepläne haben sich verschoben. Sowas ist zwar ärgerlich, aber gegen eine kleine Strafgebühr (meist 15 Euro) kann man sich bei der Bahn freikaufen und das Ticket ändern. Falsch gedacht. Sparpreise sind weder erstatt- noch umtauschbar. Ergo: 90 Euro in den Send gesetzt.

Merke: Wer in seinem Leben auch nur ein Mal so ein tolles Bahn-Angebot verfallen lassen muss, braucht diese Angebote erst gar nicht nehmen, weil der Verlust durch diese eine Mal so hoch ist, das man sich den Sparpreis gleich hätte sparen können.

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Internet im Hotel Regent, Köln

14. Juli 2009

Das Hotel Regent in Köln ist ein überraschend gutes Hotel. Zwar lässt das Label “Best Western Premier” und vier Sterne “Superior” nach deutscher Hotelklassifikation schon einiges erwarten – aber auch verglichen mit anderen vier und fünf Sterne Häusern ist das Regent herausragend in puncto Zimmerqualität und Service.

Wunderschönes Parkett, ein großes, helles Bad und ein großer Schreibtisch mit vielen Steckdosen sind eine tolle Grundlage für einen schönen Businessaufenthalt. Auch meine obligatorische Pizzalieferung aufs Zimmer hat das Hotel bravourös gelöst (noch besser war nur das Augarten-Hotel in Graz, dass die Pizza an der Rezeption annahm und mir inkl. Besteck nach oben brachte, statt den Pizzaboten auf die Etage zu schicken.

Aber was genau denkt sich ein Hotel dabei, solch ein Angebot prominent zu bewerben:

2009-07-12 18.13.23

Okay, wer PayTV nutzen will, findet das Angebot wohl ganz gut – aber wer will das schon. Internet will man da schon häufiger. Aber 19,50 Euro für 24 Stunden Internet? Wo ich doch erst gegen 18h angereist bin und gegen 9h wieder weg musste? Das geht gar nicht.

Muss man aber auch gar nicht machen! Es gibt im Hotel Regent zwei Alternativen: 1.) T-Mobile Hotspot (zu nutzen z.B. mit der Hotspot-Flatrate für 10 Euro/Monat) und – und das ist der Hammer – einfach über das auch verfügbare Netzwerkkabel – kostenlos. Das Angebot ist nicht nur sowieso aufgebählt (“Internet” und “Lanverbindung” sind ja wohl eher eine Dopplung), sondern es müsste korrekt heißen “19,50 Euro für Pay TV” – denn Internet gibt es für lau.

Bei Businesskunden mit nur wenig Spieltrieb oder Zeit ist eine solche Werbung wohl ein Killer – wer kommt da schon wieder? Warum bewirbt das Hotel nicht einfach seine echten Leistungen und versucht, seine Auslastung zu steigern, statt solch unattraktive Mogelpackungen zu verkaufen?

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Mammutheum – Steinzeitliches Kleinod in Oberbayern

10. Juli 2009

Originale gibt es hier viele. Nicht nur die Skelette von Mammuts und Höhlenlöwen, sondern auch ihr Entdecker, Bernard von Bredow, sind echt. Kein Abguss, keine Kopie – 100% Mammut, 100% Bernard. Es ist schon eine abenteuerliche Geschichte, die sich vor rund 30 Jahren in Siegsdorf (Oberbayern) abgespielt hat.

“Er kauft sich vom Taschengeld Material und konstruiert ein Metallsuchgerät. Zusammen mit seinem 10 jährigen Freund sucht er mit diesem Gerät den Bach von Siegsdorf in Oberbayern nach Gold ab. Nördlich des Ortes, im Gerhartsreiter Graben, stößt Bredow am 11. Oktober plötzlich auf einen seltsamen Schatz: ein Knochen ragt aus dem lehmigen Boden des Baches! Er holt einen alten Silberlöffel aus der Hosentasche hervor und legt den Knochen frei …”

heißt es auf der Website des Mammutheums, dessen Grundlage dieser kleine Fund eines ersten Knochens des Mammuts, dass viele Jahre später dem Lehmboden entkommen und den Namen “Oscar” tragen soll.

Erst 10 Jahre nach dieser Entdeckung wird an dieser Stelle eine professionelle Ausgrabung unter Leitung von Bernard von Bredow durchgeführt, um auch die restlichen Knochen zu finden. Doch nicht nur ein Mammuth wird gefunden, auch der wohl älteste bayerische Löwe war im Lehmboden versunken.

Diese Entdeckung legt den Grundstein für das Leben von Bernard Bredow. Er, Magister der Geophysik, wird zum Mammuth- und Steinzeitexperten. Das Ergebnis dieser bisher 30-jährigen Arbeit ist seine Wirkungsstätte, sein Museum, sein Erlebnispark, eben sein Mammutheum.

Das Mammutheum hat er in und um sein Elternhaus errichtet und ist nicht mit einem klassischen Museum zu vergleichen. Es ist nicht besonders groß, nicht besonders schick, nicht besonders modern. Aber all das braucht es nicht, um höchst interessant und inspirierend zu sein! Wer etwas über Mammuths und das Leben in der Steinzeit wissen will, kommt nicht an von Bredow und seinem Mammutheum vorbei. Die Kinder freuen sich an den Lebensgroßen Modellen von Mammuths, Steinzeithütte und -haus sowie anderen großen Säugetieren. Alle Altersgruppen zusammen sind begeistert von praktischen Demonstrationen der Jagdwerkzeuge der Steinzeit. Und die Erwachsenen steigen mit von Bredow auch einmal in eine tiefere Diskussion ein.

Von Bredow vermittelt sein wissen zielgenau und mit hohem Sachverstand – manchmal für den unbedarften Besucher vielleicht etwas zu geballt, fachlich korrekt und zu viel Meinung. Die Frau in der Steinzeit ein Heimchen am Herd? “Unmöglich!”, erklärt Bredow! “Wie viel Asche wurde in Höhlen gefunden?” oder “Was meinen Sie, wie viel Holz man braucht, um ein Feuer den ganzen Tag am Brennen zu halten?” fragt er. Und gibt zu bedenken: “Wenn das stimmen würde, was uns in der Schule falsch beigebracht wird, würden wir Höhlen voller Asche finden – und Leichen von den ganzen erstickten Menschen!”. Er redet nicht lange drum herum und zeigt offen, dass seiner Meinung nach, die meisten “wissenschaftlichen” Erkenntnisse über die Steinzeit von Schreibtischtätern erlangt worden sind, die keine praktischen Erfahrungen haben. Von Bredow hat in Sibirien Mammuths ausgegraben und weiß genau wie es ist, im tiefen Schnee und Eis leben zu müssen.

“Die Frauen und Kinder waren für die Waffenproduktion zuständig. Die Männer waren schließlich immer unterwegs – Nahrung ranschaffen!” erklärt er mit klaren Worten. Aber wie bringt man in einer Zeit, in der Lineal, Newtonmeter und Schrift noch nicht vorhanden sind bei, wie genau der Bogen geschnitzt werden muss, damit der Jäger ihn benutzen kann? Der Klang von Werkstoffen hat für von Bredow eine besondere Bedeutung. Er zeigt praktisch, wie man einen Bogen “hören” kann. Wie man genau erkennt, dass zwei Töne sich überlagern, und man so die unterschiedliche Spannung der beiden Bogenhälften genau abstimmen kann.

Von Bredow und sein Mammutheum sind beeindruckend. Man muss sich auf Bredow einlassen und darf nicht wie in jedes normale Museum hinein gehen. Nicht um sonst weißt schon eine Hinweistafel vor dem Mammutheum darauf hin, dass man es nur betreten soll, wenn man mit einigen Regeln und Begebenheiten einverstanden ist.

Für alle, die offen sind, Neues auch mal unorthodox zu erfahren, sind die 5 Euro pro Person (Kinder günstiger, Führungen zusätzlich) eine mehr als lohnende Investition.

(Hinweis: Bei der Anfahrt nicht von den Schildern Richtung “Mammuth-Museum” verwirren lassen. Diese führen nicht zum Mammutheum, sondern zum städtischen Museum – ohne von Bredow, ohne die rein mit Holzwerkzeugen gebaute Violine und ohne all das, was das Mammutheum auszeichnet).

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St. Patrick’s Day Munich – MORGEN 15.03.2009

14. März 2009

Morgen ist wieder “die größte irische Veranstaltung östlich des Liffey” statt – der St. Patrick’s Day in München. Okay, St. Patrick’s Day ist eigentlich erst am Dienstag, doch wer würde mitten in der Woche Zeit haben, diesen zu feiern?

Darum wird in München immer am Sonntag vor dem St. Patrick’s Day gefeiert. Auch die Isar wird nicht grün gefärbt, aber trotzdem treffen sich einige Zehntausend Münchner mit und ohne irische Abstammung zur St. Patrick’s Day Parade (Münchner Freiheit – Odeonsplatz) und dem anschließenden Fest auf dem Odeonsplatz.

Die Feier endet zwar schon um 18h – genug Zeit für irische Musik, Tanz und Bier ist aber in jedem Fall!

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Wir sind morgen da. Wer noch?

Allgemeines, Reisen

Carsharing in München

12. Februar 2009

Die Mobilität in einer Stadt wie München ist nicht einfach. Für das eigene Auto findet man keinen Parkplatz und immer alls mit dem Auto machen, funktioniert einfach nicht. Der ÖPNV ist zwar gut ausgebaut, aber zwei Kisten Wasser mit dem Bus nach Hause zu transportieren bringt auch nichts. Jetzt aber das eigene Auto in der Garage verstauben lassen und es nur nutzen, wenn notwendig, ist wirtschaftlich unsinnig.

Eine gute Alternative dazu ist Carsharing. Das heißt: Viele Menschen (in München über 7.000) teilen sich eine Fahrzeugflotte (in München rund 270 Fahrzeuge, die quer durch die Stadt an bestimmten Punkten stehen). Die Fahrzeuge sind besser ausgelastet, so dass es für den einzelnen recht günstig ist und trotzdem kann jeder (fast) immer ein Fahrzeug bekommen, wenn er es braucht. Zudem hat es den Vorteil, dass man sich immer ein Fahrzeug in der Größe aussuchen kann, die man gerade braucht: Von der “Miniklasse” (z.B. Toyota Aygo) bis zum großen Transporter (z.B. Ford Transit Transporter).

Die Kosten dafür setzen sich aus einer Zeitkomponente und einem Preis pro gefahrenem Kilometer zusammen. Inkludiert sind alle Kosten (auch Kraftstoff!). Ein Mittelklassefahrzeug (z.B. Ford Focus) kostet so beispielsweise 2,40 Euro/Stunde (oder 24,00 Euro/Tag bzw. 120,00 Euro/Woche) zzgl. 0,24 Euro pro gefahrenem Kilometer.

Das lohnt sich nicht für lange Strecken und lange Zeiträume (Montags von München nach Hamburg, Freitags zurück, zwischendurch kein großer Bedarf am Auto), da dann die klassischen Autovermieter mit Einwegmieten o.ä. deutlich günstiger sind. Für die normale Mobilität in der Stadt ist es jedoch genial – geschäftlich wie privat.

“Noch teurer, als ein Auto zu fahren, ist es, ein Auto zu besitzen.”

Recht haben die auf 3sat:

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Fotos vom Wochenende

2. Februar 2009

Abmeldung

30. Januar 2009

Auto bestellt. Zimmer gebucht. Dieses Wochenende verbringen wir am Rießersee.

Genial: Kart fahren auf dem gefrorenen Rießersee – mal sehen, ob ich Zeit finde, das auszuprobieren!

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Königshof vs. Königshof

20. Januar 2009

In Hannover endet heute die Domotex. Angefangen hatte sie am Samstag – und damit war nicht ganz einfach ein Hotel zu bekommen. Normalerweise checke ich immer im Suitehotel am Raschplatz ein, wo aber nun nur zu einem abartig hohen Preis noch ein Zimmer freigewesen wäre. Ein wenig Recherche brachte das “Hotel Könighof am Funkturm” zum Vorschein: auch am Raschplatz, auch drei Sterne, guter Preis, bei HRS recht gute Bewertungen.

Drücken wir es mal so aus: Das Hotel ist gar nicht so schlecht, verglichen mit gleichartigen Hotels in München oder Heidelberg. Es ist aber alles recht alt, jedoch schön und nicht billig eingerichtet. Teppiche machen auch den Marmorboden im Zimmer erträglich. Die Lage ist aber gewöhnungsbedürftig. “Man sollte nichts gegen rotes Licht in der Nachbarschaft haben.” drückte es ein guter Freund aus. Recht hat er.

Mit Königshof habe ich aber eigentlich doch etwas anderes verbunden. Doch mit dem Münchner Königshof hat der Hannöversche Namensvetter nichts zu tun. War bei dem Preis aber auch nicht anders zu erwarten.

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