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Archiv für die Kategorie ‘Essen’

Was machen eigentlich die Graurocks?

3. Februar 2009

Mama und Sohn (Cornelia und Hannes) Graurock haben bei der VOX-Sendung “Mein Restaurant” knapp den Sieg verpasst. Die Hamburger haben wohl einfach nicht gut genug für das Duo angerufen, denn der Gewinner (das “Grinsekatze” in München) hat den Sieg nicht verdient. Vor allem, wenn man sich ansieht, wie der Laden jetzt (ohne den Spitzenkoch, den sie letztes Jahr hatten; ohne Telefonanschluss; ohne auf Reservierungen zu antworten) geführt wird.

Aber man gibt nicht so leicht auf im Hause Graurock. Besonders Hannes Graurock hat als Koch noch viel vor sich – und wir dürfen gespannt sein, was da kommt! Auf Youtube gibt es eine schöne “Homestory” zum “Leben nach Mein Restaurant”.

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Außerdem kündigt man schon Neues an und sucht Investoren. Besonders interessant liest sich Seite 6 der PR-Mappe von Hannes Graurock: Einladung zur Kocharena, Koch-Event-Serie „Gaumensterne“ und eine Kochtournee stehen für 2009 auf dem Programm.

Genaues soll in einer Pressekonferenz am 13. Februar zu erfahren sein.

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Weitere Meinung zum Baudrexel-Restaurant “rubico”

3. Februar 2009

Habe gerade durch Zufall eine Meinung zum rubico auf Restaurantkritik.de gefunden, die zeigt, dass ich (leider) mit meiner Meinung nicht alleine stehe, sondern es üblich zu sein scheint, im rubico schlecht bedient zu werden und mittelmäßiges Essen zu bekommen.

Herr Baudrexel, muss das sein?

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Grinsekatze: Erster Versuch fehlgeschlagen

2. Februar 2009

Am Freitag habe ich versucht, bei der Grinsekatze einen Tisch zu reservieren. Da die immer noch kein Telefon haben, natürlich per E-Mail. Bis heute gab es – außer einer automatischen Eingangsbestätigung – keine Antwort.

Das fängt ja gut an…

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Grinsekatze

30. Januar 2009

Das Restaurant Grinsekatze hat ja bekanntlich die VOX-Sendung “Mein Restaurant” gewonnen und somit die beiden Kandidaten das Restaurant. Zwischen den Jahren hatte man (bis weit in den Januar) wegen Übergabeproblemen geschlossen. Telefon hat man immer noch nicht (wieder) und schafft es nichtmal eine Handynr. auf der Website anzugeben. Auf Reservierungsanfragen per Mail wird nicht binnen einiger Stunden geantwortet.

Und die Rezensionen bei Qype sind… vernichtend.

Wir werden da trotzdem zeitnah mal vorbei gucken. Bei dem, was uns wahrscheinlich erwartet und der Preisgestaltung wohl aber eher zum günstigeren Mittagstisch. Dann ärgert man sich nicht ganz doll, wenn es wirklich nichts ist.

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Subway Lieferservice

15. Januar 2009

Die Sandwich-Kette Subway bietet (in Deutschland?) regulär keinen Lieferservice oder immer nur sehr begrenzt (z.B. im Umkreis von wenigen hundert Metern um ein “Restaurant”). Wenn man jedoch eine etwas größere Bestellung hat, liefert so macher Subway schon mal sehr gerne.

So habe ich für heute zwei Sandwichplatten vom Subway auf der Reeperbahn geliefert bekommen. Recht pünktlich und sehr gut. Schade war nur, dass alle etwas außergewöhnlicheren Subs (Chicken Teriyaki, Roasted Chicken Breast) nicht dabei waren. Sehr klasse war jedoch, dass Jalapenos und Oliven extra geliefert wurden, so dass jeder selbst entscheiden konnte, ob er diese auf seinem Sub haben möchte.

Teuer war es auch nicht unbedingt. Und hinterher alle zufrieden.

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Martin Baudrexels “rubico”

11. Januar 2009

Zum meinem Geburtstag erhielt ich eine Einladung in das Restaurant “rubico” des bekannten Fernsehkoches Martin Baudrexel. In der jüngsten Ausgabe der “Kocharena” betonte er noch ausdrücklich, dass er nicht nur Koch des rubico ist, sondern auch Inhaber. Umso mehr ein Grund, sich sehr auf einen Besuch in diesem Restaurant zu freuen. Nicht zuletzt auch, weil Martin Baudrexel zusammen mit seinen Kollegen (Zacherl, Kotaska, Marquardt) andere Restaurants wieder auf Vordermann bringt und Köchen zeigt, wie sie es besser machen können.

Doch schon beim Ankommen vor dem rubico wunderten wir uns: kaum Außenbeleuchtung, eher alte Fassade, insgesamt nicht, wie man sich ein nicht wirklich günstiges Restaurant vorstellt. Durch die Eingangstür kommt man direkt den einzigen, recht großen Gastraum. Dieser ist durch eine gerade Linie von Kugellampen schummrig beleuchtet. Der Weg führt direkt auf die Bar zu, wo wir ein wenig ruppig empfangen. Wir wurden weder zu unserem Tisch geleitet, noch wurde uns die Garderobe abgenommen. Erst als wir etwas verloren in der Gegend herum standen, fragte man nach der Garderobe und zeigt nochmal den zugeteilten Tisch.

Der Ecktisch war sehr schön, Scheu vor den Nachbarn darf man jedoch nicht haben, sitzt man doch sehr eng beeinander. Das Besteck ist geschmackvoll, die Glastische gewöhnungsbedürftig aber edel und das gläserne Geschirr für Brot und Amuse Buche wirklich schön. Die Gläser sind zwar hochwertig, aber nicht besonders pfiffig gewählt.

Schnell hatten wir die Speisekarte vor uns und der Kellner bot im gleichem Atemzug einen Aperitif an. Irgendwie wurden wir mit ihm aber nicht so recht warm und er wirkte recht ruppig auf uns, was uns aber nicht davon abhielt, den Holunderberr-Belini zu bestellen (wobei es fast unmöglich wurde, da der Kellner das Wort “Bellini” immer vernuschelt hat und wir gar nicht verstanden, was er uns anbieten will). Die Weinkarte wurde kommentarlos auf den Tisch gelegt. Die Karte ist übersichtlich, aber nicht zu klein: Neben einem Drei-Gänge-Menü (40 Euro) werden zwei Suppen, sind sechs Vorspeisen und Hauptgerichte, ein Zwischengang und vier Desserts angeboten.

Der erste Blick zeigte schon: Vegetarier darf man hier nicht sein. Die Auswahl an rein vegetarischen Gerichten ist verschwindend gering, jedoch dominiert auch nicht das Fleisch, sondern ein guter Mix aus Wasser- und Landtieren.

Brot wurde auf den Tisch gestellt. Da zu gab es keine Butter, sondern eine grüne Creme, die uns zunächst nicht erklärt wurde. Auf Nachfrage wurde es uns als Erbsenpaste vorgestellt – was wir auch gerade schon erschmeckt hatten. Von der Farbe her hätte es aber auch Wasabi oder Ähnliches sein können, weshalb wir etwas vorsichtig waren.

Wein und Wasser wurde einmal eingegossen – nachschenken darf und muss man sich jedoch selbst. Aufgrund der engen Verhältnisse wäre es aber für die Kellner auch gar nicht möglich, dies zu tun (von der sehr geringen Anzahl der Servicekräfte mal ganz abgesehen).

Generell war der Service eher ein Trauerspiel. Ruppig, kurz angebunden, kumpelhaft. Einfach nicht angemessen.

Das Essen kam schnell und war schön dekoriert. Die Vorspeisen waren das Highlight des Abends (Geschmolzener Ziegenkäse; geräucherte Ente) und durchweg gut. Der Zwischengang (Tagliatelle mit Gambas) kam recht schnell hinterher und war eher Mittelmaß. Die Tagliatelle waren gerade so nicht zu hart und die Soße relativ geschmacksneutral. Die Gambas war jedoch wirklich super. Der Hauptgang (Lachs und Ente) überrascht zuerst meine Begleitung: die “Bayerische Ente” entpuppte sich als Entenkeule, die sich nicht sehr damenhaft essen lässt. Das Gemüse war bei beiden Gerichten gut, wenn auch nicht außergewöhnlich. Der Lachs war wunderbar gebraten und harmonierte gut mit der Orangensauce.

Nach dem Hauptgang gab es eine kleine Pause, in der wir auch die Entenproblematik mit dem Service besprachen und in der auffiel, dass bei der Ente auch eine Beilage gefehlt hat. Zur Entschuldigung wurden wir zum Desert eingeladen, was wir gerne annahmen. Die Deservariationen bestanden aus einem Stück Schokokuchen, einer kleinen Creme Brulee und einer Nocke Vanilleeis. Der Gateau au Chocolat stellte sich leider als derselbe harte, schwere Schokokuchen heraus, der auch Bestandteil der Variationen ist und war nicht annähernd so gut, wie der Gateau au Choloat mit flüssigem Kern im La Buille, das ich erst vor zwei Wochen genießen durfte. Der Prosecco zum Desert kam erst nachdem das Desert schon auf dem Tisch stand.

Während des Abends füllte sich das Restaurant bis auf den letzten Platz, wodurch es auch recht laut wurde. Die nicht wirklich leise Musik tat ihr übriges. Nach dem Zahlen war der Kellner so schnell weg, dass wir nicht mal ein Taxi ordern konnten. Die Garderobe mussten wir uns selbst zusammen suchen. Weder wurden wir verabschiedet, noch auf unseren Abschiedgruß reagiert.

Fazit: Das Essen ist okay, der Service Mittelmaß. Preis und Leistung passt aber – selbst für München – nicht zusammen. Hier ist man im Anna oder La Buille besser aufgehoben und bekommt erheblich mehr für sein Geld. Von “Gourmet” ist die Küche des ein ganzes Stück entfernt, die Preisgestaltung jedoch leider nicht. Damit man aber allein für den Namen mehr zahlt, hätte der Meister ruhig mal aus seiner Küche kommen können.

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