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Outland Bar – Eat and drink… leider ohne Service und zu teuer

3. März 2010

Vor zwei Wochen habe ich Citydeal kennen gelernt (Danke Tom!) und bin jetzt ein großes Fan. Jeden Tag checke ich auf Tagesangebote.de, was es für aktuelle Deals gibt und schlage zu, wenn es mich interessiert. Demnächst gibt es für uns ein wunderbares Abendessen für 50 statt 100 Euro, Entpassung in einer Salzgrotte, zwei Tage in einem Spa für meine Liebste und ein bißchen Kino – alles schon erstanden und meist für gerademal 50% des regulären Preises.

Genauso habe ich ganz zu Anfang für 11 Euro ein Frühstück für zwei inkl. Prosecco in der Outland Bar ergattern können. Die Outland Bar kenne ich schon länger, da unsere ehemaligen Irischen/Englisch Nachbarn dort sehr gerne waren. Es war zwei kein Irish-Pub, aber es gab gutes Bier und englischen Fussball. Die Bar war sehr urig, alles mit rohem Holz aufgestattet, Fässer als Stehtische und vieles mehr. Zudem war es ein echter Pub (Musik, Stimmung, Zahlen an der Bar etc.).

Nun hat man das Outland jedoch renoviert, modernisiert und vergrößert. Es ist das totale Gegenteil von vorher. Alles stylisch, lounge-artig, mit Aquarium, Lederbänden, dezenter Beleuchtung, Designergeschrirr und -Besteck und so weiter. Prinzipiell also etwas, wo ich mich auch sehr wohlfühlen kann.

Da die ersten Sonnenstrahlen diese Woche auch München erreichten und es mindestens 10 Grad warm war, fuhren wir mit dem Fahrrad. Von uns nur knapp 15 Minuten. Leider ist das Abstellen von Fahrrädern vor dem Outland nicht direkt möglich, gleich daneben gibt es aber einen Fahrradständer, den man gut nutzen kann. Schon von außen sieht man die Veränderungen im Outland: große Fenster lassen viel Licht in das Lokal und man kann schon gut von außen sehen, wie viel los ist. Die Fassade ist sehr ansprechend gestaltet, die – nicht zu große – Karte direkt am Eingang platziert und die Fenster wunderbar in der neuen CI verziert.

Innen wird man von einer angenehmen Atmosphäre begrüßt. Besonders die Gestaltung in Brauntönen, das Aquarium und die Beleuchtung gefallen mir sehr. Leider nicht begrüßt wurden wir vom Personal, fanden jedoch auch auf eigene Faust schnell einen schönen Tisch. Obwohl es Sonntag am späten Vormittag war und kurz vorher über 100 dieser Frühstücksgutscheine verkauft worden sind, war es sehr leer. Neben uns waren nur zwei andere Tische belegt.

Als wir am Tisch saßen, bekamen wir auch recht schnell die Karte gebracht. Diese ist sehr schön gestaltet, setzt die CI flüssig fort und bietet ein recht schönes Angebot. Besonders toll ist die separate Teekarte mit einigen sehr schönen Angeboten. Da wir schon wussten, was wir bestellen (schließlich galt der Gutschein nur für das besagte Frühstück), mussten wir nicht lange in der Karte suchen. Nur Getränke mussten kurz entschieden werden. Die Bedienung gab uns dann bevor sie unsere Bestellung aufnahm auch noch einige Zeit, den Laden weiter zu begutachten und beispielsweise zu diskutieren, warum man so viele kleine Fische in dem Aquarium hat und nicht eher größere, die man besser sieht? Irgendwann merkt sie aber dann doch, dass wir auch etwas frühstücken wollen und fragte nach unseren Wünschen.

Bis hier hin fühlten wir uns im Outland wohl. Ab jetzt ging es leider steil bergab. Schon die Bestellung “Wir hätten gerne das Outland Special Frühstück mit Prosecco und für mich einen großen O-Saft, gerne nicht frisch gepresst und einen English Breakfast.” überforderte die Bedienung. Es dauerte etwas, bis sie verstanden hatte, dass “Englisch Breakfast” kein Frühstück, sondern ein Tee ist… Meine Liebste vervollständigte dann die Bestellung mit “und für mich einen Indian Tschai”, was mit einem “Also dann kein English Breakfast?” quittiert und von uns natürlich korrigiert wurde.

Kaum war alles verstanden, die prompte schnippische Reaktion auf den Zettel, der aus meiner Hemdtasche guckte “Haben Sie einen Gutschein? Das müssen Sie mir aber schon vorher sagen!”.

Die Bestellung wurde dann jedoch erfreulich schnell gebracht. Zu erst der Prosecco. Einer aus der alten Flasch mit ziemlich wenig Restkohlensäure und einer aus einer neuen Flasche, wie er sich gehört. Mit etwas Verständnis und weil es nicht total still war, haben wir das eine Glas nicht reklamiert.

Kurz danach kam, jeweils in Etappen, das Frühstück, der Tee und final dann endlich auch Teller, Besteck und Servietten. Alles wurde recht umständlich auf den Tisch gestellt und wir mussten erstmal alles umräumen, damit wir überhaupt an alles heran kamen.

Moment! Stand beim Tschai-Tee nicht etwas von warmer Milch? Schnell nochmal in die Karte geschaut und tatsächlich: “Mit warmer Milch und Zucker wird der Tee zum Genuss”. Also haben wir die Bedienung auf Milch angesprochen, die dann auch kam. Jedoch kalt. Auf die Rückfrage, was es denn mit der warmen Milch auf sich hat, wurde pikiert geantwortet, dass wir das doch bitteschön dazu sagen müssten. Wie konnten wir auch bloß auf die Idee kommen, dass Getränke so geliefert werden, wie sie in der Karte beschrieben sind… (Die Teetassen sind zudem ein Ärgernis: sie haben keinen Henkel, dafür aber zwei Einkerbungen für das “Rührstäbchen”, durch die man sich wunderbar bekleckern kann.)

Das Frühstück ist nicht riesig, jedoch reichlich und von recht hoher Qualität. Schnittkäse, Weichkäse, Frischkäse, Salami, Parmaschinken, Lachs (leider direkt mit Sahnemeerrettich besudelt, Marmelade, Honig, etwas Obstsalat (Ganz komisch! Entweder aufgetaut, alt oder irgendwie ungewöhnlich zubereitet.) und zwei weich gekochten Eier, Butter. Dazu zwei frische Croissants und diverse kleine Brötchen. Letztere leider (außer Roggenbrötchen) mit Sesam und recht hart.

Und dann war die Bedienung weg. Einfach weg. Dabei waren die zwei Nicht-Sesam-Brötchen jetzt verspeist und ich hätte gerne etwas Nachschub gehabt. Als sie dann (an einem entfernten Tisch) wieder auftauchte, sagte ich ihr, dass wir noch einen Wunsch hätten und sie bestätigte, dass sie gleich zu uns kommen würde. “Gleich” ist dabei natürlich ein dehnbarer Begriff. Nachdem sie noch Getränke für den einen und Speisen für den anderen Tisch gebracht hatte, kam sie endlich zu uns und nahm meinen Wunsch auf. Jedoch guckte sie etwas verwirrt, insbesondere ob meines Wunsches “ohne Sesam”. Kurze Zeit später war sie dann wieder da und verkündete, dass sie die Semmeln aber extra berechnen müsste.  Aber es gäbe auch nur noch Roggen. Sei’s drum… so gab es eben noch Roggenbrötchen.

Wie wie gesättigt waren, sollte es flüssig zum Zahlen übergehen. Die Frage nach den Zahlungsarten brachte Ernüchterung: Nur bar. Keine Kreditkarte. Keine EC-Karte. Eine Frechheit. Zum Glück war der Gutschein ja schon bezahlt (im Internet natürlich mit Kreditkarte), so dass wir die restlichen genau 13 Euro noch in bar aufbrachten, ohne zum Geldautomaten zu müssen. Aber: 13 Euro für zwei Tee, einen O-Saft und den Brötchenkorb? Eine Tasse Tee kostet dort 3,80 Euro (in Worten: Drei Euro und Achtzig Cent!), der O-Saft immerhin noch 2,90 Euro – und der Brotkorb wurde mit 2,50 Euro berechnet.

Neben dem absolut unterirdischen Service ist der Preis unverschämt. Der Originalpreis für das Frühstück beträgt so 34,00 Euro für zwei Personen. Dafür gehen wir dann doch lieber ins Victorian House und bekommen ein 5-Sterne-Frühstück mit 5-Sterne-Service (mit frischem Obstsalat, so vielen Semmeln wie man will und besseren Tee in größeren Portionen zum kleineren Preis und in ordentlichen Tassen)

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Hotelzimmer in München (22.12. – 26.12.09) abzugeben

21. Dezember 2009

Wie gesagt: bei uns hat Besuch abgesagt. Darum ist auch ein Hotelzimmer über, das wir sehr günstig aber verbindlich gebucht haben.

Bei Interesse einfach kurz Bescheid geben!

Reisen ,

Karten für Hamlet (23.12.) abzugeben

21. Dezember 2009

Leider haben wir über Weihnachten weniger Besuch als geplant – darum haben wir *eine* Karte für Hamlet im Münchner Volkstheater übrig.

Link zur Vorstellung: http://www.muenchner-volkstheater.de/Spielplan/monat.php?we_objectID=2034

  • Termin: 23.12.1009, 19.30h
  • Reihe: 2, Sitz: 12
  • Originalpreis: 28,00 Euro

Abgabe gegen Höchstgebot.

Bei Interesse bitte einfach kurz melden!

Unterhaltung ,

“automatische Vorrichtungen zur Annahme von Packstücken”

15. Dezember 2009

Ich mag DPD nicht. Vor allem, weil ich den Paketen immer – oft tagelang – hinterher laufen muss. Leider lassen nicht alle Händler durchblicken, mit wem sie versenden.

Aber da habe ich jetzt einen Trick: Ich las mir einfach alles direkt in die Packstation liefern. Denn, wie DPD so poetisch schreibt: “eine Adressierung an automatische Vorrichtungen zur Annahme von Packstücken ist nicht zulässig.” Also muss der Händler spätestens beim Versand auf DHL wechseln oder sich melden – sehr gut!

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Weihnachtsaktion der Tafel München

9. Dezember 2009

Es ist leider so: Weihnachten ist nicht für alle ein Fest zum Feiern. Viele Eltern tragen sich mit schweren Gedanken herum, wie sie die “teure” Weihnachtszeit überstehen sollen. Nicht nur, dass sowieso Winter ist und damit teure Anschaffungen für Kleidung, Schuhe usw. notwendig sind – auch möchte niemand ohne Geschenke vor seinen Kindern stehen.

Kinder sind unsere Zukunft. Dies ist keine abgetretene Phrase, sondern mehr denn je Realität. Wir brauchen jedes einzelne Kind, um überhaupt ein Deutschland, wie wir es heute kennen, erhalten zu können.

Und Kinder brauchen uns. Alles, was wir heute falsch machen, ist in wenigen Jahren ein großer Nachteil für das Kind selbst und für das ganze Land. Dazu zählen auch seelische Schäden durch finanzielle Not in der Kindheit, die auch nicht selten in schlechteren Schulnoten resultieren. Ein Teufelskreis, den man durchbrechen muss.

Niemand kann auf einen Schlag die Welt retten – aber es gibt kleine Schritte, mit denen man die Welt ein klein bißchen besser machen kann.

Vor knapp zwei Wochen fiel uns im Supermarkt eine Aktion der Müncher Tafel auf. Ein Weihnachtsbaum ist mit Wünschen von Kindern aus Familein der Münchner Tafel geschmückt. Man kann einfach einen Wunschzettel mitnehmen, das Geschenk kaufen und zusammen mit dem Zettel wieder abgeben. Das Kind bekommt dann das Geschenk.

Die Wünsche am Baum sind vielfältig: man findet Wünsche wie “ein Roller”, “Spielzeug”, oder “Gutschein für Karstadt”. Wir haben uns entschieden den Wunsch “Winterschuhe, Bube, Größe 34″ zu erfüllen. Reines Spielzeug ist zwar auch wichtig, aber nun nicht zwingend etwas, was teuer zu beschaffen ist. Eltern mit etwas Engagement können auch Second-Hand gutes Spielzeug kaufen – bei Kleidung, besonders Schuhen, sieht das aber anders aus. Und günstig sind Kinderschuhe schon zweimal nicht.

Also haben wir bei Amazon ein paar gute Winterstiefel bestellt und werden das Päckchen dort in den nächsten Tagen abgeben, damit der Kleine ordentlich durch den Winter kommt. Natürlich runden wir das Paket mit einem Schokoweihnachtsmann ab.

Ich kann nur sagen: Mitmachen! Solche Aktionen gibt es vielerorts und sind förderungswürdig. Die Tafeln prüfen genau, wer von ihnen unterstützt wird und stellen somit sicher, dass die Geschenke auch wirklich an solche Familein gehen, die es brauchen.

Ein bißchen Kritik habe ich aber auch: Warum stehen die kompletten Namen der Kinder (Vor- und Nachname!) auf den Wunschzetteln? Warum werden die Geschenke bei einer öffentlichen Bescherung verteilt? Das ist doch etwas übertrieben und psychologisch sehr fragwürdig. Ich würde mich da nicht öffentlich zu meinen finanziellen Verhältnissen bekennen wollen! Aus meiner Sicht haben die Förderung eher genau die Eltern verdient, die es schaffen, trotz finanzieller Schieflage ihren Kindern ein normales Leben zu bieten – ohne solche Bettelaktionen. Wir gehen da auf jeden Fall nicht hin und wollen dafür auch gar keine ausdrückliche Danksagung.

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Mein neuer Liebling

6. Dezember 2009

Ich habe Glück, dass meine Frau so offen für Veränderungen und Neuheiten ist. So ist sie auch überhaupt nicht eifersüchtig, wenn ich ihr mit meinem neuen Liebling ab und an mal fremdgehe. ;-)

Mein Notebook muckte schon einige Zeit rum und nachdem ich nicht mal ein neues Windows aufspielen konnte (Bluescreen während der Installation), musste Ersatz her. Aber wieder ein Notebook? Muss nicht sein – fürs Arbeiten habe ich ein Firmennotebook. Also warum kein Netbook?

Aber bitte kein billiges Wackelkram. Und am besten auch mit eingebautem UMTS.

Mein Lieblingsnotebook-Dealer Notebooksbilliger.de stellte mir da recht schnell das HP Mini 5101 vor. Und was soll ich sagen: Ich bin begeistert!

Das Display hat eine Auflösung wie viele echte Notebooks (und das bei nur 10,1″). Die Tastatur ist ein Traum und ohne große Eingewöhnung wie eine normale Tastatur genutzt werden kann. Das Netbook ist sehr leicht, sehr hochwertig verarbeitet und hat eine Akkulaufzeit von 6 Stunden (mit WLAN) – im Extremfall sogar 9 Stunden (ohne WLAN).

Eine absolute Empfehlung für alle, die einen professionellen mobilen Begleiter suchen, der ein vollwertiger Notebook-Ersatz ist!

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2012 – Film vs. Buch

22. November 2009

Am Freitag waren wir im Kinofilm “2012″. Immer häufiger gehen wir nicht ins Mathaeser oder Maxx, sondern in die Forumkinos im Forum am deutschen Museum (ehem. Neues Forum der Technik, ehem. Forum der Technik). Dort gibt es zwar nur drei Kinosäle, Saal 1 ist jedoch das ehemalige IMAX-Kino mit riesiger Leinwand. Zudem waren die Forumkinos die ersten Kinos in München mit komplett digitaler Projektion.

Der Eintritt kostet dort auch Freitag Abend nur 8 Euro und es gibt nur ein paar Trailer aber keine Werbung. Insgesamt also ein sehr gutes Paket, das wir gerne nutzen. Leider laufen dort natürlich nicht alle Filme (und zudem natürlich nicht alle in Kino 1).

(In guter alter Usenet-Manier: Vorsicht Spoiler!)

2012 ist ein eindrucksvoller Film. Die Story ist zwar nicht gerade tiefgehend oder vielschichtig und insbesondere in den letzten 30 Minuten hätte man so einiges weglassen können, da es die Handlung nicht voran bringt, sondern nur in guter, alter Hollywood-Manier Spannung aufbaut (alá “Werden Sie es schaffen in 15 Minuten das Problem zu lösen und alle zu retten? Der Countdown läuft!”). Die Figuren kann man lieb gewinnen, es gibt einiges an Herzschmerz und ein bißchen Bösewicht ist auch zu finden. Insgesamt aber alles ziemlich weichgespült. Aus so manchem Konflikt im Film (Ist es fair, dass nur die überleben dürfen, die 1 Milliare Euro pro Kopf zahlen können und wollen? Und wenn nicht: Mit welchem Geld baut man dann die zum Überleben wichtigen Schiffe?) hätte man erheblich mehr herausholen können! So bleibt es bei einem tapferen US-Präsidenten, der sein Leben für sein Volk gibt und bis zum letzten Atemzug hilft, einem Wissenschaftler, der auch in schlimmster Not für menschlichkeit plädiert und einer Familie, die am Ende wieder zueinander findet. Und man sieht praktisch die ganze Menschheit sterben…

Ein schöner Abend. Wohl auch etwas, über das man 10 Minuten nachdenken kann. Aber dann ist’s auch gut. Der oft gezogene Vergleich zu “The Day After Tomorrow” passt recht gut.

Leider beschäftigt sich der Film auch praktisch überhaupt nicht mit dem Hintergrund. Warum wird mit dem Jahr 2012 soviel Negatives verknüpft? Wird 2012 die Welt untergehen?

Wikipedia schreibt dazu:

“Das Jahr 2012 taucht im Titel einer Reihe esoterischer Bücher auf. Eine bestimmte Zahlenkonstellation des Maya-Kalenders (Schöpfungstag) am 21. Dezember 2012 wird zum Anlass genommen, sowohl das Ende der Welt in ihrer bisherigen Form als auch den Aufstieg der Menschheit in eine neue spirituelle Dimension zu datieren.”

Und auch auf diesen Maya-Kalender nimmt 2012 Bezug, jedoch nur ganz am Rande. Viel engeren Bezug zu den Maya schafft da das Buch “2012 – Das Ende aller Zeiten”, das lustigerweise überhaupt nichts mit dem Film zu tun hat. Wie man bei Amazon schnell sieht, haben sich die Verlage dieser Welt wohl einen Scherz erlaubt und einen Haufen Bücher irgendwas mit “2012″ genannt.

Ich habe das Buch noch nicht fertig gelesen (derzeit etwa 50%), aber ich kann mich den Rezensionen bei Amazon bereits anschließen. Das Buch ist fürchterlich gut – und gleichzeitig fürchterlich schlecht. Ganz wie man es sieht. Man lernt in den ersten 150 Seiten viel über die Maya (beispielsweise, dass der Plural nicht “Mayas” ist), über Kultur, Kalender usw. Es ist teilweise ziemlich unübersichtlich, Datumsangaben in zwei verschiedenen Maya-Formaten und im gewohnten Format zu lesen. Zwar wird einem die gesamte Logik hinter den Maya-Formaten erklärt – aber sowas kann und will ich mir nicht merken.

Toll finde ich, dass der Lösungsansatz für die Verhinderung des Weltuntergangs hier vollkommen anders ist, als im Emmerich’schen Film. Es geht im Prinzip um Zeitreisen – mehr oder weniger. Das Buch ist wahnsinnig komplett, geht überall massiv ins Detail und selbst ich, der eigentlich eher schnell liest, brauche sehr lange, um durch das Buch zu kommen.

Ich werde berichten, wenn ich es durchgelesen habe. Schon jetzt weiß ist aber, dass man darauf bestimmt keinen Film drehen kann – aber vielleicht eine Serie alá Lost?

Unterhaltung

Sotel: Speicherkarte wieder da

22. November 2009

Nachdem ich im Sotel-Blog und per Mail nachgehakt hatte, wurde mir sehr schnell eine Speicherkarte für das Handy zugeschickt. Überraschender Weise war dies sogar die Speicherkarte, die sich auch in meinem eingeschickten Handy befunden hat. Das war zwar nicht nötig, weil ich ein Backup hatte – schön war es trotzdem.

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Mein G1 ist wieder da – oder: Sotel *seufz*

10. November 2009

Die gute Nachricht vorab: Mein G1 ist wieder da. Nachdem Sotel es wohl zu T-Mobile geschickt hat und erstmal keine Ahnung hatte, wie lange es weg ist, kam es wohl sehr schnell zurück – komplett getauscht. Sotel hat mich da schon etwas wahnsinnig gemacht. Die Aussagen via E-Mail waren immer sehr schwammig. Kaum hatte ich aber nach einer erneuten schwammigen E-Mail-Antwort einen Kommentar im Weblog von Sotel abgesetzt, kam auch schon per E-Mail die Info, dass das Handy getauscht ist. Komisch…

Sotel hat es dann mit etwas Verzögerung mit GLS weiter gesendet – und durch Zufall hat der Fahrer das Paket sogar bei einem Nachbarn abgegeben (nachdem er es wohl eigentlich schon wieder mitnehmen wollte – siehe Trackingdaten).

Also habe ich das Paket ausgepackt und fand ein neues G1, aber mit meinem Akku und meiner (noch mit dem Leoparden-Muster beklebten) Rückabdeckung. Soweit so gut. Das Handy hatte zwar noch Cupcake (Android 1.5) und ich musste erstmal auf Donut updaten, doch das ging schnell. Mich wunderte jedoch ein kleines Symbol in der Taskleiste, das ich noch nicht kannte: Es war keine SD-Karte eingelegt. Das G1 ohne SD-Karte ist jedoch nicht so klasse, da der eingebaute Speicher stark limitiert ist.

Ich habe direkt am Abend eine Mail an Sotel geschrieben, die natürlich zufällig auch erst beantwortet wurde, nachdem ich am nächsten Tag einen Kommentar dazu ins Sotel-Blog geschrieben habe. Man prüft, wo meine Karte hin ist. Ich hätte die gar nicht mitschicken sollen. Diese Info wäre vorher toll gewesen! Leider kam von Sotel bei meiner Anfrage, wie ich das Handy reklamieren soll, aber nichts in der Richtung:

Guten Tag,

danke für Ihre Mail.
Bitte senden Sie das Gerät per Hermes ( ist am günstigsten) an uns zurück und wir leiten es dann an den Service weiter.

Mit freundlichen Grüßen aus der Weinhandelsstadt Kitzingen
B*** W***

Mit Hermes habe ich es natürlich nicht verschickt, sondern mit DHL – ich will ja auch, dass es ankommt.

So freue ich mich, wieder mein G1 zu haben – warte jedoch auf die Speicherkarte, damit ich es auch wieder voll nutzen (und mein Backup zurückspielen) kann. Toll…

Das nächste Mal dann wohl doch lieber bei Amazon bestellen. Da sind die Prozesse definiert, der Status immer verfügbar und der Versand schnell und gut mit DHL Express.

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Restaurant Cocoon in München

1. November 2009

Eigentlich wollten wir ja ins Schweiger2. Jedoch war dort kurzfristig kein Tisch mehr zu bekommen. Im Cocoon hatten wir mehr Glück. Schon vor einiger Zeit waren wir im Cocoon und sehr begeistert. Jedoch hatten wir uns damals recht wenig auf das Restaurant konzentriert – dies sollte diesmal anders sein.

Das Cocoon liegt im Lehel und ist recht gut erreichbar. Von außen sieht man nur eine kleine Fensterfront und die Eingangstür. Die Fassade ist zwar schöner als beim Rubico, aber nicht wirklich schön. Wenn man durch die Tür tritt, kommt man direkt auf Bar zu, wo wir nett empfangen wurden. Man fand unser Reservierung in Sekunden und zeigte uns, welche der wenigen Tische wir wählen könnten. Die wählten einen Vierertisch, der aber nur für zwei Personen eingedeckt war. Dies gab uns zwar auf dem Tisch viel Platz – etwas eng für uns nicht wirklich schlanke Gestalten war jedoch der Abstand zwischen Bank und Tisch.

Kaum saßen wir, wurde gefragt, ob wir einen Aperitif wünschen und der Prosecco war schnell bestellt. Zwar hatten wir im Vorfeld bereits unseren Menüwunsch (5-Gänge Menü nach Tageskarte mit korrespondierenden Weinen) geäußert, doch war es sehr schön, dass wir vorab trotzdem die Karte bekamen, um das Menü zu lesen und Änderungen (z.B. für Nicht-Fleisch-Esser) zu besprechen.

Als Amouse Bouche gab es ein Tandoori Chicken. Sehr lecker und ein wenig mehr, als man als Amouse Bouche erwartet. Die Vorspeise war ein wunderbar gebratener Thunfisch mit einer perfekt gegarten Garnele bzw. ein wunderbarer Ziegenkäse im knusprigen Teig mit Couscous. Beides war wirklich wunderbar, genau auf den Punkt gegart, liebevoll angerichtet und sehr gut gewürzt.

Danach gab es eine wunderbare Suppe mit Kichererbsen. Dazu Lollies von Lamm. Wunderbar dünn geschnitten, trotzdem rosa gebraten und butterzart!

Beim Zwischengericht eine kleine Enttäuschung. Obwohl wir ausdrücklich darauf hingewiesen haben, dass eine Person kein Fleisch isst, war Chorizo-Wurst in der Linsenbeilage verarbeitet. Dies wurde jedoch in wenigen Minuten ausgetauscht (tatsächlich haben wir länger warten müssen, um zu reklamieren, als es dann dauerte, Ersatz zu bekommen).

Ein Cassissorbet lockerte den Ablauf etwas auf. Sehr sauer aber doch fruchtig. Fast ein wenig zu viel.

Das Hauptgericht war ein Karree (eigentlich nur eine Tranche vom Karree) vom Iberico-Schwein. Ein absolutes Gedicht mit vielfältigen Beilagen. Absoluter Favorit dabei: Die geschälten Kirschtomaten. Eine wahre Geschmacksexplosion im Mund! Wahnsinn.

Den Abschluss bildete ein Desert aus Schokoladentarte mit zartem Vanilleeis und Birnenkompott. Eine tolle Kombination, bei der sich Säure, Süße und Bitterheit wunderbar die Waage hielten.

Die korrespondierenden Weine waren sehr gut gewählt und passten wunderbar. Schön fruchtige Weine zur Vorspeise, ein wenig trockener zu den Hauptgerichten und eine wunderbare Beerenauslese zum Desert.

Mit 75,00 Euro pro Person zudem wirklich angemessen.

Das einzige, was an diesem Abend nicht unseren Erwartungen entsprochen hat, war das Brot. Generell war es sehr gut, frisch gebacken und von toller Konsistenz – jedoch leider deutlich zu salzig. Das hat aber nicht weiter gestört und maximal den St. Pelegrino Verbrauch etwas erhöht. ;-)

Wir kommen wieder und können jedem das Cocoon nur wärmstens ans Herz legen!

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