Als wir uns für unseren kleinen Vierbeiner entschieden haben, sah die Planung insgesamt etwas anders aus: er sollte jeden Tag mit ins gemeinsame Büro von Alfrun und mir. Leider gab es das schon nicht mehr, wie Craic dann endlich bei uns einziehen durfte. Zwar konnte ich mich gut um ihn kümmern, wie ich noch von zu Hause gearbeitet habe – aber auch das hat sich ja nun seit über einem Jahr erledigt, was mich aber sehr freut, da die Arbeit bei QUISMA wirklich super ist.
Was ist also die Lösung: Hundesitter! Jemand holt den Schnuff jeden Tag von zu Hause ab, beschäftigt ihn zwei Stunden und bringt ihn dann wieder nach Hause oder zu mir ins Büro. Ganz einfach.
Tja… und jetzt suchen wir leider schon wieder eine neue Hundesitterin. Nach knapp einem Jahr haben wir uns von der aktuellen leider getrennt – weil sie erneut die Preise anheben wollte (oder einfach nicht rechnen kann/will).
Immer mehr Geld…
Urspünglich vereinbarten wir mit ihr 250,00 Euro/Monat. Das ist schon recht viel Geld, aber für den täglichen Service angemessen – vorallem, weil wir nur die Tage zahlen müssen, an denen sie wirklich da war. Zwar war damit nur eine Stunde Betreuung pro Tag “garantiert”, aber die Dame versicherte uns, dass sie auch häufig mehr Zeit mit ihm verbringen wird. Das war leider eher nicht so, weshalb wir den Betrag auf 280,00 Euro/Monat erhöhen mussten, damit sie sich jeden Tag noch ein bisschen länger um Craic kümmert.
Und jetzt wollte sie auf einmal 70,00 Euro/Woche. Mit der Begründung (Zitat aus einer Mail von ihr): “Glückwunsch, ja jeder Monat hat 4 Arbeitswochen”. Leider ist dem nicht so. Wenn ich jeden Monat nur vier Wochen Arbeiten würde, hätte ich jeden Monat eine halbe Woche frei. Habe ich aber nicht. Entsprechend sind 70,00 Euro/Woche eine weitere Erhöhung auf dann 303,33/Monat. Also um über 20 Euro im Monat bzw. 240 Euro/Jahr.
Unterschlagung?
Obwohl die Dame gelernte Tierarzthelferin sein will – wo Mathe doch auch Unterrichtsinhalt sein sollte – versteht sie das aber nicht. Vielmehr behaart sie auf diese Preiserhöhung jetzt sogar rückwirkend und meint, dass sie noch Geld bekommen würde… und sie will unseren Wohnungsschlüssel nicht herausgeben, bis wir diese unberechtigte Forderung bezahlt haben.
Das ist wirklich super schade. Wer Zeit und Lust hast, sich um unseren Wirbelwind zu kümmern, kann sich ja mal unsere Anzeige auf Ansus.de anschauen: http://www.ansus.de/jobs/tierbetreuung-muenchen-3973888/
Update (03.01.2011, 13:00h)
Mit der Hilfe von vier sehr netten Polizeibeamtinnen und -beamten haben wir die gute Frau Hundesitterin überzeugt bekommen, den Schlüssel doch lieber herauszugeben. Ich hätte es auch echt affig gefunden, sie jetzt auch noch wegen Unterschlagung anzeigen zu müssen. Wenn sie die angeblich noch offenen 70 Euro jetzt zivilrechtlich eintreiben will: bitte schön.
Hund
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