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Archiv für Oktober, 2009

Mein G1 ist kaputt (Updated)

30. Oktober 2009

Fast acht Monate war ich mit meinem G1 eigentlich sehr zufrieden. Telefoniert habe ich nicht viel – wer braucht ein solches Handy denn schon zum telefonieren? Wenn ich aber telefoniert habe, setzte ab und an die Verbindung aus und kam nach wenigen Sekunden wieder. Am Anfang habe ich dies auf die Netzqualität geschoben – nach einiger Zeit fiel mir aber auf, dass es häufiger und an unterschiedlichen Orten vorkommt.

Also habe ich das G1 bei Sotel reklamiert. Sotel antwortete sehr schnell und bat mich, das Gerät einzuschicken. Der Service würde dann entscheiden, ob das Gerät ausgetauscht oder repariert wird. Man empfahl – aus Kostengründen – den Versand mit Hermes.

Das Glücksspiel mit Hermes wollte ich dann aber lieber doch nicht spielen und habe das Handy per DHL (Päckchen mit Zustellnachweis) an die Brüder Somorowsky nach Kitzingen geschickt. Gestern morgen um 9h wurde es zugestellt.

Auf meine Nachfrage heute, ob es denn schon etwas Neues vom Service gäbe kam leider die ernüchternde Auskunft, dass man das Handy nun an den Service des Herstellers (!) sendet und von dort dann weiteres entschieden wird. Weder konnte man mir sagen, mit welchem Zeitrahmen ich rechnen kann, noch konnte man mir für die Zwischenzeit ein Ersatzgerät anbieten.

So stehe ich jetzt ohne Handy da – auf unbestimmte Zeit… :-(

Update (31.10.2009)

Für die Übergangszeit werde ich nun ein Nokia N95 auf Herz und Nieren testen (es soll hier Montag eintreffen)! Großen Dank dafür an Achim.

Technologie , , , , , ,

Cold Calling: Kein Unrechtsbewußtsein bei der Gourmetrösterei Henning Böhm (Update)

28. Oktober 2009

“Es entspricht gefestigter höchstrichterlicher Rechtsprechung, dass der unaufgeforderte Telefonanruf zum Zwecke der Werbung gegen die guten kaufmännischen Sitten verstößt, wenn dies außerhalb einer konkreten Geschäftsbeziehung erfolge.” (Auszug aus einer Abmahnung gegen ein Finanzdienstleistungsunternehmen)

Soeben klingelte mein geschäftliches Telefon. Die Nummer 08191/985170 sagte mir nichts, weshalb ich unvorbelastet und freundlich das Gespräch annahm. Von der Gegenseite wurde ich mit einem ebenso freundlichen “Gourmet Rösterei Henning Böhm aus Landsberg am Lech” begrüßt. Gefolgt von der Frage “Wird bei Ihnen Kaffee getrunken?”.

Ich klärte die Dame auf, dass wir kein Interesse an ihrem Kaffee haben. Gar nicht, weil kein Kaffee getrunken wird, sondern weil ich eine Allergie gegeen illegales Coldcalling habe.

“Da jeweils zur gleichen Zeit nur jeweils ein Telefonat geführt werden kann, hat der Anschlussinhaber ein berechtigtes Interesse daran, die Telefonleitung von jeder Inanspruchnahme freizuhalten, die deren bestimmungsgemäße Funktion beeinträchtigt. Es kann daher nicht generell angenommen werden, dass ein Teilnehmer mit der Installation eines Telefonanschlusses sein Einverständnis damit erklärt habe, mittels dieses Geräts von jedwedem Gewerbetreibenden zu Werbezwecken angerufen zu werden. Denn das Telefon ist bei dem Eingang eines Werbeanrufes für wichtige Mitteilungen blockiert.” (Auszug aus einer Abmahnung gegen ein Finanzdienstleistungsunternehmen)

Die Dame – weiterhin sehr freundlich – klärte mich auf, dass dies ja nur für private Anschlüsse zählt und sie ja eine Firma erreicht habe.

Dem ist aber nicht so! Schon vor rund 2 Jahren habe ich für eine Firma gegen einen Coldcaller eine Einstweilige Verfügung erlassen bekommen (Thema damals: Finanzdienstleistungsunternehmen.

“Nach neuerer Rechtsprechung hat meine Mandantschaft Ihnen gegenüber einen Anspruch auf Un-terlassung der Telefonwerbung auch entsprechend §§ 1004, 823 Abs. 1 BGB unter dem Gesichts-punkt des Eingriffs in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb.” (Auszug aus einer Abmahnung gegen ein Finanzdienstleistungsunternehmen)

Man spricht dabei vom Eingriff in den eingerichteten und ausgebübten Gewerbebetrieb. Da mich ein solcher Coldcall bei meiner Arbeit behindert und also in den Gewerbebetrieb unberechtigt eingegriffen wird, ist dies verboten.

Von einer Abmahnung des Gourmetrösterei Henning Böhm haben wir erstmal Abstand genommen. Sollte mir diese aber erneut auffallen, werden die wohl gerichtlich zur Unterlassung gezwungen werden müssen.

Update

Soeben erhielt ich folgende E-Mail. Man zeigt also doch Einsicht! Sehr gut!

Sehr geehrter Herr Krüger,

vielen Dank für Ihre Info. Dieser Umstand war uns so nicht bekannt.

Danke nochmal, auch für Ihr Verständnis.

Ihr
Henning Böhm

Geschäft , ,

Abmahnung durch Hundehotel Satke: Viel Lärm um Nichts

27. Oktober 2009

Wie bereits geschildert, wurde dieses Weblog vor einiger Zeit durch den Betreiber des Hundehotels Satke abgemahnt. Es wurde behauptet, dass durch angeblich falsche Behauptungen in meinem Beitrag über das Hundehotel Satke der Ruf des Hundehotels geschädigt werden würde. Zudem wurde mir vorgeworfen, den  Beitrag “bei Google verlinkt” zu haben – was immer man damit gemeint haben will.

Ich habe auf das Schreiben der Rechtsanwälte höflich reagiert und mitgeteilt, dass ich keine Rechtsverletzung erkennen kann. Ich behaupte nichts Unwahres und gebe nur meine gesetzlich geschützte Meinung wieder, ohne das Hundehotel Satke in unangemessener Weise herabzusetzen (“Schmähkritik”).

Ergebnis: Ich habe weder von Satke noch vom Anwalt wieder etwas gehört. Mittlerweile ich auch genug Zeit vergangen, dass keine einstweilige Verfügung mehr erlassen werden würde.

Ich finde es schade, dass ein Dienstleister auf Kritik – egal ob vorab telefonisch oder dann hier im Blog – nur mit lautstarkem “Gebell” und Beschuldigungen reagiert. Und diese sogar noch möglicherweise sehr kostenintensiv durch einen Anwalt vortragen lässt.

Was soll das? So was habe ich noch nie erlebt. Und ich wünsche mir, es nie wieder zu erleben. Bei Satkes sowieso nicht, denn deren Etablissement meiden wir großräumig – es gibt gute Alternativen!

Hund , , ,

Restaurant/Bar “Niederlassung” in München

27. Oktober 2009

Durch CoWorking Munich bin ich auf das Restaurant bzw. die Bar “Niederlassung” aufmerksam geworden. Die Gaststätte im Gärtnerplatzviertel (direkt gegenüber vom Tenno) hat sich in den vergangenen Monaten durch eine enge Vernetzung mit der Onlinewelt einen Namen gehabt. Es gibt nicht nur eine Website, sondern auch eine Mixxt-Community, eine Facebook-Gruppe und man twittert. In der Niederlassung findet auch der Twittwoch in München statt – genauso wie viele andere Veranstaltungen wie auch der CoWorking Freitag.

Ich habe die Niederlassung an einem CoWorking-Freitag kennen gelernt und bin bis in den Abend geblieben, so dass ich mir ein recht gutes Bild machen konnte.

Der Laden ist gemütlich rustikal eingerichtet und bietet – trotz seiner geringen Größe – unterschiedliche Sitzmöglichkeiten, die ich mit “von Lounge bis Bierbank” beschreiben würde. Auf den Stühlen kann man gut sitzen, die großen Tische machen auch das Arbeiten mit dem Notebook möglich. Es gibt Steckdosen und kostenloses WLAN. Die Toiletten sind ordentlich und sauber – ich würde mir jedoch eine geruchlose Seife wünschen.

Die Getränkeauswahl ist wunderbar. Umfangreiche kalte und warme Getränke – offensichtlich mit einem tollen alternativen bzw. Bio-Einschlag. Der Caffé war gut, Bier und anderes sowieso.

Etwas schade ist, dass es beim CoWorking-Freitag nur eine eingeschränkte Speisenauswahl gibt. Das Restaurant hat nur Freitags schon in der Mittagszeit geöffnet und mangels Nachfrage lohnt sich ein Koch für diese Zeit nicht. Stattdessen wurden bei meinem Besuch zwei Sorten Quiche (Lorraine und Gemüse) angeboten. Sehr schade war, dass die Quiche nur in der Mikrowelle erwärmt wurde. Unverzeilich ist das Bestreuen von Quiche und Teller mit Trockenkräutern! Wer braucht schon Stroh auf seinem Essen?

Als der Abend gekommen und der Koch eingetroffen war, gab es eine erweiterte Karte. Neben mir wurde Pasta mit Tomatensauce und Pinienkernen bestellt, die recht gut aussah. Ich bestellte das Bruschetta – und wurde massiv enttäuscht.

Es gab (offensichtlich) eine Bruschetta-Zubereitung aus dem Glas. Das geröstete Weißbrot war okay, jedoch fast zu kross. Garniert wurde jedes dieser armen Stücke mit einem Rechteck kaltem Manchego-Käse. Natürlich wurden auch hier die grässlichen Trockenkräuter nicht vergessen. Dieses Gericht war ein absolutes No-Go. Geschmacklos, hingeworfen, ohne Dekoration, ohne frische Komponente etc.

Die Niederlassung ist so aus meiner Erfahrung wunderbar für gemeinschaftliches und gemütlichen Trinken und Feiern. Zum Essen sollte man lieber wo anders hingehen. Das oben erwähnte Tenno direkt gegenüber der Niederlassung ist da bestimmt keine schlechte Wahl.

Essen , , ,

United macht Gitarren kaputt – 2 von 3

27. Oktober 2009

Dave Caroll hat eine Fortsetzung seines Songs “United Breaks Guitars” veröffentlicht. Nicht ganz so fetzig, wie der erste, jedoch mindestens genauso gut. Ich freue mich schon auf Teil 3!

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Allgemeines ,

Merkel vertraut auch einem Finanzminister mit Gedächtnislücken

26. Oktober 2009

Man muss nicht mit Geld umgehen können, um Finanzminister zu werden. Man muss es nicht mal mit der Wahrheit bei Finanzgeschäften so genau nehmen. Auch ist es nicht schlimm, wenn man gelegentliche Gedächtnislücken hat. Und Frau Dr. Merkel ist das vollkommen egal.

Hier mit Ton und Farbe dokumentiert:

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